Beitrag erstellt am Montag, 4. März 2019 von Martin Møller Værum

Die Zukunft der Wassermessung hält Einzug: Sind Sie bereit?

Es ist nicht einfach, sich in dem ganzen Technologie-Hype zurechtzufinden und auf dem Laufenden zu bleiben. Schließlich haben wir gesehen, was mit Unternehmen passiert, die den digitalen Wandel verschlafen. Blockbuster, Kodak, Blackberry - die Liste ist lang. Und sie dürfte in den kommenden Jahren noch wachsen.

Was bedeutet das für Wasserversorger?
Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Messlösungen, und die Digitalisierungsquote variiert weltweit stark. Einige haben sich dem Trend schnell angepasst, andere waren zögerlich. Wenn Sie sich bisher zurückgelehnt haben, um zu sehen, was passiert, sollten Sie Folgendes bedenken: Wenn wir vom digitalen Wasserversorger sprechen, geht es nicht mehr um eine Theorie, die in der Zukunft spielt. Es geht um das Hier und Jetzt.

Was anfangs für einige vielleicht eine Möglichkeit der genaueren Verbrauchsmessung war, hat sich zu einer Strategie für die Prozessoptimierung entwickelt. Dies kann einen direkten Einfluss auf Ihren Gewinn haben.

Beim digitalen Wandel geht es um Einnahmensicherung, Asset-Management, Kundenbeziehungen und vieles mehr. Es geht darum, die richtigen Entscheidungen zu treffen und sich für die richtigen Investitionen zu entscheiden.

Smart Metering bietet viele Vorteile: Einnahmensicherung, Asset-Management und Kundenbeziehungen zählen dazu. 

Sie, Ihre Kunden und die Umwelt profitieren gleichermaßen
Während der Verbrauch der natürlichen Ressourcen zunimmt und ein nachhaltiges Wirtschaften (und der Nachweis dafür) immer wichtiger wird, haben digitale Wasserversorger die Möglichkeit, Wasserverluste einfach zu vergleichen.

Mit intelligenten Messlösungen sind der genaue Verbrauch jedes Nutzers und das genaue Volumen, das an die verschiedenen Versorgungsgebiete und -sektoren geliefert wurde, bekannte Faktoren. Die Arbeit mit Wasserbilanzen verändert sich daher erheblich. Anstatt die Wasserbilanz des gesamten Versorgungsgebiets zu berechnen, können täglich Berechnungen für einzelne Gebiete vorgenommen werden. So lassen sich Wasserverluste einfacher vergleichen und Ressourcen zur Leckageerkennung besser priorisieren.

Es geht aber nicht nur darum, reaktiv bei der Leckageerkennung zu handeln. Es geht darum, mithilfe von Zählerdaten proaktive Schritte einzuleiten, um eine positive Veränderung zu bewirken. Faktenbasiertes und aktuelles Wissen über den Druck in Ihrem Verteilnetz zu besitzen, bedeutet unter anderem, dass Sie den Druck optimieren und Bereiche überwachen können, in denen geringer Druck das Risiko erhöht, dass Wasser versickert, oder ungeregelte Pumpen das Risiko von schädlichen Druckstößen erhöhen. Dies verlängert die Lebensdauer Ihres Netzwerks, reduziert Wasserverluste aufgrund von Leckagen und minimiert den Energieverbrauch – wovon sowohl Sie als auch Ihre Kunden profitieren.

Zudem sind digitale Versorgungsunternehmen in einer Zeit, in der die Öffentlichkeit nicht nur mehr Transparenz von Unternehmen benötigt, sondern fordert, in der Lage, den Kundenservice zu bieten, der für ihren Erfolg notwendig ist.

Als digitaler Wasserversorger können Sie Ihren Kunden Daten zu ihrem stündlichen Wasserverbrauch online bereitstellen. Dadurch entwickeln sie ein größeres Bewusstsein für ihren eigenen Verbrauch und können Änderungen vornehmen, deren Auswirkungen sie konkret auf der nächsten Abrechnung sehen – da Sie in der Lage sind, statt des geschätzten den tatsächlichen Verbrauch zu berechnen.

Dieses Wissen schützt Ihre Kunden vor unliebsamen Überraschungen und fördert eine auf Vertrauen basierende Beziehung. Sie werden merken, dass diese enge Verbindung zwischen Verbrauch und Abrechnung zu weniger Servicetelefonaten und Streitigkeiten mit Ihren Kunden führt. 

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