Seiner Zeit voraus …

MULTICAL® 21, Fixed Network, Digitalisierung

Mehr Effizienz in den betrieblichen Abläufen, Zeitersparnis sowie mehr Verbraucherservice durch wertvolle Hinweise auf Leckagen versprechen sich die Stadtwerke Rotenburg a. d. Fulda durch den Umstieg von einer Drive-by-Auslesung auf ein fixes Netzwerk. 

Die Stadtwerke Rotenburg a.d. Fulda versorgen ca. 4.300 Haushalte über ein 160 km langes Leitungsnetz mit sauberem Trinkwasser. Der hessische Wasserversorger hat bereits im Jahr 2015 mit dem Gesamtrollout der elektronischen Kamstrup Ultraschall-Wasserzähler MULTICAL® 21 inklusive Fernauslesesoftware READy begonnen.

„Wir haben immer schon vorausschauend hinsichtlich Digitalisierung in der Wasserwirtschaft gedacht“, begründet Sebastian Schmidt-Schalles, staatlich geprüfter Techniker, diese Entscheidung. Auf der Suche nach einer Alternative zu den zuvor eingesetzten Messkapselzählern, informierte sich der Experte 2014 auf einer Trinkwassertagung in Gemünden über die unterschiedlichen Möglichkeiten und stieß dabei auf Kamstrup. „Alles, was uns auf der Messe erzählt wurde, hat sich bestätigt und die Auslesung hat von Anfang an super funktioniert“, sagt Sebastian Schmidt-Schalles. Ausschlaggebend für die Wahl der Kamstrup Produkte war für ihn das wirtschaftliche Gesamtpaket und die Sicherheit, dass die Zähler zu 100 % datenschutzkonform sind. 

“Ich bin von den Produkten von Kamstrup überzeugt, da alles aufeinander abgestimmt und passend ist – wir setzen es ein und es funktioniert.”

 
Sebastian Schmidt-Schalles, staatlich geprüfter Techniker

Fit für das Netzwerk

Jene Zähler, die seit 2016 umgestellt wurden, sind bereits fit für eine Fixed Network-Auslesung. Mit einer fixen Netzwerklösung erwartet sich Sebastian Schmidt-Schalles Zonenauswertungen schneller machen zu können.  Mittels Drive-by-Auslesung benötigt der Techniker zwei Arbeitstage. In Zukunft sollen die Daten bereits jeden Morgen auf dem PC verfügbar sein. Damit möchte der hessische Versorger alle Vorteile ausschöpfen und den nächsten Schritt in das digitale Zeitalter machen. 

Er verspricht sich mehr Effizienz in den betrieblichen Abläufen sowie mehr Service für die Verbraucher durch wertvolle Hinweise bezüglich Leckagen. „Ich erhoffe mir eine permanente flächendeckende Netzwerkanalyse, mit der einfach feststellbar ist, ob es einen Rohrbruch gibt“, so Sebastian Schmidt-Schalles.

 

Extras, die die Arbeit erleichtern

In einem kleinen Ort mit ca. 90 Haushalten hat Sebastian Schmidt-Schalles den flowIQ® 3100 als Distriktzähler im Einsatz, um die Differenz der eingespeisten und der verrechneten Wassermenge festzustellen.

 

Erste Stichprobe im Jahr 2021

Nächstes Jahr werden die Zähler dem ersten Stichprobenverfahren unterzogen. Sebastian Schmidt-Schalles ist überzeugt davon, dieses nicht nur 2021, sondern auch für die nächsten neun Jahre zu bestehen. „Mit dem Stichprobenverfahren wird sich unsere Investition rasch amortisieren“, prognostiziert der Techniker.

Die Vorteile einer Fixed Network-Lösung auf einen Blick

 

Ein Blick in die Zukunft – Klein und Groß profitieren

„Zukunftsweisend agieren“ lautet die Devise der Stadtwerke Rotenburg a.d. Fulda und so ist es nicht verwunderlich, dass es schon weitere Pläne gibt. In ungefähr zehn Jahren, wenn die eingesetzten Hauswasserzähler MULTICAL® 21 ihr Lebensende erreicht haben, möchte Sebastian Schmidt-Schalles die neuen Wasserzähler flowIQ® 2200 mit akustischer Leckagedetektion einsetzen. „Damit haben wir den immensen Vorteil auch VOR dem Wasserzähler Leckagen rasch zu erkennen um dann im Verteilnetz die Rohrbrüche umgehend zu finden“, argumentiert er. 

Den Vorteil eines Komplettsystems sieht Sebastian Schmidt-Schalles auch für kleinere Kommunen, die jährlich ihre Einzelkartuschen wechseln. Da die Digitalisierung in der Wasserwirtschaft auch dort nicht haltmachen wird, bietet der flowIQ® 2200 dem Wassermeister ein einfaches Werkzeug, um neben einer exakten Verbrauchserfassung, auch Leckagen vor dem Zähler ausfindig zu machen – und das neben den zahlreichen weiteren Vorteilen einer Ultraschall-Messung.
Sebastian Schmidt-Schalles hat sich schon ausgiebig mit den digitalen Möglichkeiten auseinandergesetzt und mit Hilfe des neuesten Wasserzählers aus dem Hause Kamstrup sowie zugehöriger Software verspricht sich der innovative Wasserversorger viel Potenzial für Verbrauchsanalysen bis hin zu Netzsanierungsplanungen.

 

Zusammenspiel von Theorie und Praxis

Wenn Kunde und Hersteller partnerschaftlich konstruktiv zusammenarbeiten, können Weiterentwicklungen rasch implementiert werden. So ist Sebastian Schmidt-Schalles dankbar, dass Kamstrup auf Hinweise hinsichtlich Nutzung der READy-Software in der Praxis eingeht und Verbesserungsvorschläge rasch umsetzt. „Davon profitiert auch Kamstrup. Das eine ist die Theorie, doch auch die Praxis muss gehört werden – und das funktioniert ausgezeichnet“, erläutert der Techniker. 

„Ich bin von den Produkten von Kamstrup überzeugt, da alles aufeinander abgestimmt und passend ist – wir setzen es ein und es funktioniert“, so Sebastian Schmidt-Schalles. Er weiter: „Bevor Kamstrup ein Produkt auf den Markt bringt, wird viel getestet, damit es keine Kinderkrankheiten mehr hat.“

Über das Projekt

•  Gesamtrollout von MULTICAL® 21 inklusive READy Drive-by bereits im Jahr 2015
•  Umstieg auf eine Fixed Network - Lösung 
•  Bei 90 Haushalten flowIQ® 3100 als Distriktzähler im Einsatz
•  flowIQ® 2200 mit akustischer Leckageerkennung als Nachfolgermodell in Planung
 

In der Praxis bewährt

Für die zahlreichen Industriebetriebe führt die Wasserversorgung jetzt schon ein tägliches Bilanzbuch über die Wasserverbräuche. Jene Hotels, die noch nicht täglich erfasst werden können, werden zumindest in Krisenzeiten wie diesen wöchentlich bilanziert. 

Sebastian Schmidt-Schalles berichtet von einem Vorfall im Schwimmbad eines großen Studienzentrums. Dort konnte mithilfe des Infocodes BURST ein Defekt festgestellt werden. Dabei kam der Prioritätenzähler ins Spiel. Mit diesem Modul können in der Software READy Manager bis zu 50 Zähler in einem Intervall von fünf Minuten ausgelesen werden, um bei jenen Gebäuden, wo es immer wieder zu Unregelmäßigkeiten kommt, schneller handeln zu können. Bald war klar, dass die BURST-Meldung einen großen Wasserverlust aufzeigte. Grund dafür war ein technischer Defekt im Schwimmbad, wobei ständig auf Durchlauf gestellt wurde. Die Betreiber des Studienzentrums waren über den Hinweis vor einem Wochenende sehr dankbar, da pro Stunde 40 m³ Wasser verloren gingen. „Und das ist nur eines von vielen Beispielen“, fügt Sebastian Schmidt-Schalles hinzu. Ähnliche Erfolge erwartet er sich auch bei privaten Haushalten. „Die Zukunft mit einer fixen Netzwerkauslesung bringt uns mehr Effizienz und Zeitersparnis in unserer Arbeit. Das heißt nicht, dass wir nichts zu tun haben, denn jene Aufgaben, die wir nicht so akribisch erledigen können, werden dann noch besser verrichtet werden“, so der Experte.
 

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