Ich „höre“ was, 
was Du nicht „hörst“…

 

Akustische Leckageerkennung, Fixed Network, Datensicherheit

Wenn das Auffinden von Leckagen in den Anschlussleitungen plötzlich zu einem Kinderspiel wird, dann sprechen wir von der neuesten Generation Ultraschall-Wasserzähler von Kamstrup mit akustischer Leckagedetektion (ALD) vor dem Zähler. Als ein wahres Multitalent erweist sich der flowIQ® 2200, der viel mehr kann als bloß den Wasserverbrauch zu ermitteln.

Diese Innovation erfasst mittels Ultraschall Geräuschmuster im Wasser und zeichnet den niedrigsten Geräuschwert auf. Dadurch lassen sich Hintergrundgeräusche, wie zum Beispiel oberirdischer Verkehr, herausfiltern. Wenn der niedrigste gemessene Geräuschwert einen bestimmten Pegel übersteigt, deutet das auf eine mögliche Leckage oder einen Wasserrohrbruch hin. Bisher war die Leckageerkennung, insbesondere in Anschlussleitungen, eine zeitaufwendige, ineffiziente und kostspielige Aufgabe. Die frühzeitige Erkennung von Leckagen begrenzt nicht nur Folgeschäden, sondern ermöglicht auch einen proaktiven Kundenservice. 

Zahlreiche zusätzliche Funktionen

Ausgestattet ist der flowIQ® 2200 zusätzlich mit den verlässlichen Funktionen des bewährten Hauswasserzählers MULTICAL® 21. Sogenannte Infocodes alarmieren beispielsweise bei Leckagen, Rückfluss und Manipulationsversuchen. Der neueste Wasserzähler aus dem Hause Kamstrup integriert zusätzliche Extras, wie etwa eine Anzeige bei zu niedriger oder zu hoher Temperatur oder wenn der Überlastdurchfluss überschritten wird.

Genau wie der MULTICAL® 21 bietet der Neustarter volle Unterstützung zur Fernauslesung mittels Drive-by oder Fixed Network. Exakte und stichtagsgenaue Abrechnungsdaten ermöglichen auch dank 460-Tage-Speicher einen kontinuierlichen und nachvollziehbaren Überblick über Verbrauch, Netzzustand oder mögliche Wasserverluste durch Leckagen oder Rohrbrüche. 

 

Die Vorteile der Wasserzähler-Lösung von Kamstrup auf einen Blick

 

Die Software bringt Licht ins Netz

 
Mithilfe des dazugehörigen Analysemoduls Leak Detector lassen sich erfasste Geräuschpegel der flowIQ® 2200 Wasserzähler visualisieren und Leckagen im Anschluss- und Verteilnetz lokalisieren. Auf Knopfdruck gibt die Software einen detaillierten Überblick über mögliche Leckagen. Diese neue Dimension von Transparenz ermöglicht es, Wasserverluste nachhaltig einzudämmen. Davon profitieren nicht nur Wasserversorger, sondern auch Verbraucher und Umwelt.
 

“Wir erhalten eine höhere Datensicherheit, sparen Personalressourcen, haben damit mehr Zeit für wichtigere Aufgaben und wesentlich mehr Kontrolle über unser Leitungsnetz.”

 
Ralf Zorn, Werkleiter Verbandsgemeindewerke Konz 
 

Von der Theorie in die Praxis 

Ob es nur theoretisch ein unverzichtbares Hilfsmittel in der Wasserversorgung ist oder auch den Praxistest besteht, wurde in Deutschland von den Verbandsgemeindewerken Konz untersucht.Binnen kürzester Zeit gab es die ersten Erfolge und so konnte Ralf Zorn, Werkleiter Verbandsgemeindewerke Konz und sein Team, mit dem neuen Zähler bereits mehrere Rohrbrüche ausfindig machen. Zumindest zwei davon wären auf herkömmliche Art und Weise nicht gefunden worden, da diese von der Straße aus nicht hörbar waren, erklärt Zorn. Die Wasserversorgung an der Grenze zu Luxemburg hat 230 flowIQ® 2200 als Testpilot im Einsatz. Dazu wurde ein Gebiet ausgewählt, das große Herausforderungen bei der Rohrbruchsuche brachte. Es handelt sich dabei um einen innerstädtischen Bereich mit großer Geräuschkulisse. Zusätzlich zum Lärm erschweren es Kunststoffleitungen, Rohrbrüche auf dem herkömmlichen Weg zu lokalisieren. „Speziell bei unseren Hausanschlüssen mit Kunststoffleitungen leistet der flowIQ® 2200 wertvolle Dienste, da hierbei die Geräuschübertragung über eine größere Entfernung  grundsätzlich schwierig ist“, hebt Zorn hervor. Unabhängig vom Material des Leitungsnetzes erkennt der flowIQ® 2200 vor und nach dem Zähler, Leckagen oder Rohrbrüche, indem die Geräuschermittlung über den Schall im Medium Wasser ermittelt wird. Aus der Praxis berichtet der Werkleiter, dass 65 % der Schadensfälle im Hausanschlussbereich liegen. „Unsere Erfahrungen mit dem flowIQ® 2200 sind sehr gut. Es liefert genau das, was wir uns erwartet haben“, sagt Zorn.

Die Zukunft heißt ALD und ist nachhaltig

Die Auslesung erfolgt über ein Fixed Network, worüber die Daten tagesgenau übertragen werden. Im Zusammenspiel aus sehr gutem Support von Kamstrup sowie dem Interesse des Wasserversorgers an der neuen Technik, hat sich rasch ein Verständnis für die Feinheiten der Software entwickelt.  „Das System ist sehr feinfühlig. Wir haben uns herangetastet, denn es erfasst bereits kleinste Wasserentweichungen von 40 – 50 Litern pro Stunde. Hier gilt es abzuwiegen, welche Daten für uns als Versorger wichtig sind“, beschreibt Zorn diese sensible Technik.

„Wir erhalten eine höhere Datensicherheit, sparen Personalressourcen, haben damit mehr Zeit für wichtigere Aufgaben und wesentlich mehr Kontrolle über unser Leitungsnetz“, fasst Zorn nochmals die Vorteile zusammen. 

 

Über die Verbandsgemeinde Konz

 
Die Verbandsgemeinde Konz liegt an der Grenze zu Luxemburg und versorgt über ein Rohrnetz von 250 km rund 10.000 Haushalte mit frischem Trinkwasser. Zudem beliefert die Wasserversorgung grenzüberschreitend das Nachbarland Luxemburg mit ca. 300.000 m³ Wasser im Jahr. 
 

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