Eine Symphonie – Zusammenspiel von Wasserzählern und Abrechnungsprogramm

Vereinfachte Prozesse bei den Stadtwerken Karlstadt
Bei den Stadtwerken Karlstadt ist die Digitalisierung der Wasserwirtschaft bereits Realität. Seit Januar 2016 stellt das Unternehmen von mechanischen Zählern auf moderne Kamstrup Ultraschall-Wasserzähler um. Bisher sind 3.500 elektronische Ultraschall-Zähler MULTICAL® 21 mit der Fernauslesesoftware READy im Einsatz und die restlichen 2.500 Hausanschlüsse folgen bis Ende 2018.

Was den Versorger zum Umstieg bewegte
Für eine Umstellung auf MULTICAL® 21 sprach die vereinfachte Zählerauslesung mittels Auslesesoftware READy. Aufgrund der regionalen Gegebenheiten sind die Distanzen zwischen den Wohneinheiten oft groß,

was eine manuelle Ablesung aufwendig macht. „Die wesentliche Arbeitserleichterung ist tatsächlich im Abrechnungsvorgang – die Zählerdaten innerhalb kürzester Zeit vollständig zur Verfügung zu haben. Das macht es in der Summe wirklich wirtschaftlich“, ist Christoph Fluhrer, kaufmännischer Leiter der Stadtwerke Karlstadt, überzeugt.
Ein weiterer Aspekt war eine Kosten-/Nutzenrechnung, da der Ultraschall-Wasserzähler bis zum Ende seiner Batterielebensdauer von bis zu 16 Jahren einsetzbar ist. Das Gerät erkennt Fehler wie Leckagen oder Rohrbrüche und sendet Alarme. Damit können wiederkehrende Zweifel von Konsumenten über den Wasserverbrauch einfach beseitigt werden.

Ebenso wichtig sind die Leckage- und Bruchmeldungen für den Betrieb der Leitungsnetze. Auf diese Weise kann die aufwendige und kostenintensive Suche nach Rohrbrüchen optimiert werden.

Service-Leistung für den Verbraucher
Mit der Jahresabrechnung betrachtet der Versorger nicht nur die Zählerstände, sondern auch die vorliegenden Alarme wie Leckage, Rohrbruch oder Rücklauf. Diese Informationen werden mit den Zählerständen zum Auslesezeitpunkt übermittelt und anschließend den Verbrauchern weitergegeben, um ihre Hausinstallationen prüfen zu können und größere Schäden zu verhindern.

„Die Wahl fiel auf Kamstrup, da hier die Datensicherheit gewährleistet ist.“

– Christoph Fluhrer, Stadtwerke Karlstadt
Auf neue Zähler folgt ein neues Abrechnungsprogramm
Damit es nicht nur bei der Erfassung der Verbrauchsstände auf Knopfdruck funktioniert, ist seit Januar 2017 msu.wasser, das ERP-System der msu solutions GmbH im Einsatz. Die Stadtwerke Karlstadt profitieren davon, dass die Gebührenabrechnung mit dem Buchhaltungssystem verbunden ist. Davor wandte das Unternehmen das kameralistische Buchführungssystem an, welches erst zum Jahresbeginn in ein Doppik-System mit Gewinn- und
Verlustrechnung überführt wurde.
Somit wurde bei den Stadtwerken Karlstadt ist die Digitalisierung der Wasserwirtschaft bereits Realität.
Das Zusammenspiel ist gefragt
Wesentlich war es, die Kamstrup Zähler in das System der msu solutions GmbH zu integrieren. Dazu wurden sowohl in der msu-Software als auch im READy-Manager Schnittstellen geschaffen, um den Austausch der Daten zu gewährleisten. Im msu-Verbrauchsabrechnungssystem werden die Zähler mit ihrer Seriennummer in Verbindung zum Objekt angelegt. Jeder Zähler wird mit einem Merkmal bestehend aus einer Zahlen- und Buchstabenkombination versehen, welche aus dem msu-System an READy übermittelt und von dort aus gemeinsam mit den Verbrauchswerten wieder zurückgesandt wird. Hierüber gewährleistet das msu-System
die eindeutige Zuordnung von Ablesewerten zum richtigen Zähler und somit zum jeweiligen Objekt. Sowohl bei der msu solutions GmbH als auch bei Kamstrup waren Anpassungen notwendig, um die Daten für beide Systeme lesbar zu machen. „Wir sind sehr zufrieden. Das Zusammenspiel zwischen dem msu solutions Gebührenabrechnungssystem und dem READy-Manager funktioniert einwandfrei“, so Fluhrer.
Mittlerweile wird die msu solutions Abrechnungssoftware gemeinsam mit den Kamstrup Ultraschall-Wasserzählern und der Auslesesoftware READy bereits in den Bundesländern Bayern, Nordrhein-Westfalen und Thüringen erfolgreich eingesetzt.

„Die Zusammenarbeit zwischen msu und Kamstrup verlief reibungslos und hoch effektiv. Das Ziel, für unsere Kunden zwei leistungsfähige Systeme anwenderfreundlich zu verknüpfen, haben wir erreicht – davon werden zukünftig alle profitieren.“

– Lennart Hetsch, Projektmanager bei msu

Über die Stadtwerke Karlstadt

Die Stadtwerke Karlstadt versorgen rund 16.000 Einwohner auf einer Fläche von ca. 100 km² mit sauberem Trinkwasser. Karlstadt besteht aus der Kernstadt Karlstadt selbst, sowie weiteren neun Stadtteilen und ist die Kreisstadt des Landkreises Main-Spessart.

Über die msu solutions GmbH

Die msu solutions GmbH bietet seit mehr als 20 Jahren kombinierte Leistungspakete aus einer Hand. Von der Beratung über die Softwareimplementierung bis zur Systembetreuung erhalten Kunden wie Stadtwerke, Wasser- und Abwasserverbände und Anstalten öffentlichen Rechts (AöR) Software- und Service-Lösungen für die Verbrauchsabrechnung, das Finanz- und Rechnungswesen, die Anlagenbuchhaltung oder das Projektmanagement.

Über das Projekt

Lösung: MULTICAL® 21 und Auslesesoftware READy

Zähler: insgesamt 6.000 Hauswasserzähler 
derzeit ~ 3.500 MULTICAL® 21 im Einsatz

Zeitrahmen: 2016 – 2018

Stand: Januar 2018

Die Erfolgsgeschichten unserer Kunden

Kamstrup bietet Ultraschallzähler für die Messung des Trinkwasserverbrauches an. Die intelligente Wasserauslesung ermöglicht wertvolle Funktionen wie Zählerfernablesung, Lecküberwachung und die Integration von Wärme-/Kältemengenmesssystemen sowie Strommesssystemen.