Erfolgreiche Systemeinführung
dank reibungsloser Zusammenarbeit

Empower IM Oy und KSOY, Finnland

Ein engagiertes Projektteam und gründlich geplantes Vorgehen führten zur vorzeitigen Einführung eines neuen Auslesungssystems für 100.000 Stromzähler.

Groß angelegte Systemintegration

Das Energieunternehmen Kymenlaakson Sähköverkko Oy (KSOY) wollte auf Fernauslesung umstellen, um seinen Kundendienst zu verbessern und die Arbeitsabläufe bei Zählerauslesung sowie Abrechnung zu rationalisieren. 100.000 Stromzähler mussten durch per Fernzugriff auslesbare Zähler ersetzt und ein neues Zählerauslesungssystem eingeführt werden. Hierzu wählte KSOY das Dienstleistungsunternehmen Empower als Hauptauftragnehmer, welcher fast zwanzig Partner und Zulieferer hinzuzog.

Einer darunter war Kamstrup, der nicht nur 65.000 Zähler, sondern auch Konzentratoren und die VisionAir AMR-Software lieferte. Zusätzlich sorgte Kamstrup für die Planung sowie den Aufbau des Funknetzes und leistete Systembetreuung. 

„Kamstrup wurde wegen seiner technischen Fähigkeiten und wirtschaftlich wettbewerbsfähigen Lösungen, besonders für das Endkundensegment mit Einfamilienhäusern in ländlichen Gebieten, gwählt“, erklärt Juha Kiukas, Projektmanager von Empower IM Oy.

Engagierte, spezialisierte Mitarbeiter

Bei Projekten dieser Größe ist die technische Seite nur ein Teil des Prozesses. Wegen der Projektgröße und der Anzahl der beteiligten Personen war es entscheidend, dass Vereinbarungen eingehalten wurden. Dadurch wurde gewährleistet, dass der Kunde sich bis zum Projektende auf Pünktlichkeit, Budgettreue und ein befriedigendes Ergebnis verlassen konnte.

Aufgrund dessen wurde es noch wichtiger, Lieferanten zu wählen, die sich für die Sicherstellung der Plantreue verantwortlich fühlten. Juha Kiukas erklärt: „Als Projektmanager erwartete ich, dass alle entscheidenden Projektbeteiligten ihre Aufgaben mit großem Engagement und Fachwissen durchführten, damit ich mich auf die Fertigstellung der Arbeit zum vereinbarten Termin verlassen konnte.“

Ein engagiertes Kamstrup-Projektteam arbeitete eng mit einem Empower-Projektteam zusammen. Das Team bestand aus einem professionellen Projektmanager und Spezialisten verschiedener Fachgebiete wie AMR-Systeme, Zählergeräte, Funknetzplanung und Störungsbeseitigung.

Jedes Teammitglied hatte seine eigene Rolle, eigene Zuständigkeiten und eigenes Fachwissen - eine Organisationsform, die das Fehler- und Verzögerungsrisiko verringerte und die Qualität der durchgeführten Arbeit sicherstellte.

Das große Netzgebiet wurde beispielsweise in kleinere Gebiete aufgeteilt, und das Funknetz wurde für jedes Gebiet einzeln konzipiert (z.B. die Standorte der Konzentratoren).

Der anschließende Störungsbeseitigungsprozess mit gründlichen Prüfungen nach der Installation sicherte die hohe Systemleistung.

Laut Juha Kiukas ist ein professionelles Projektteam entscheidend für ein erfolgreiches Projekt: „Wenn das Projektteam engagiert und konzentriert ist, seine Zusagen hält und mit den beteiligten Parteien kommuniziert, hat man eine gute Grundlage für ein erfolgreiches Projekt. Bei Kamstrup konnten wir die Ziele erreichen.“

„Wenn das Projektteam engagiert und konzentriert ist, seine Zusagen hält und mit den beteiligten Parteien kommuniziert, hat man eine gute Grundlage für ein erfolgreiches Projekt. Bei Kamstrup konnten wir die Ziele erreichen.“

Juha Kiukas, Projektmanager bei Empower IM Oy.

Optimiertes Projektmodell

Zusätzlich zu den beiden engagierten Projektteams wurde eine Leitungsgruppe aus Betriebswirten und Projektmanagern von Empower und Kamstrup gebildet. Jedes der beiden Unternehmen arbeitete nach seinen eigenen wohldefinierten Projektmodellen, die in das KSOY-Projekt integriert wurden. Das führte zu einer klaren Definition, Überschaubarkeit und Dokumentation der Projektphasen, Rollen, Zuständigkeiten und Aufgaben.

Im Verlauf des umfangreichen Projekts - mit sehr vielen Beteiligten - stieß das Projekt in verschiedenen Bereichen auf Herausforderungen. Dank des Fachwissens innerhalb der Projektteams sowie ihrer engen Zusammenarbeit konnten die Teams konstruktiv und effizient an deren Lösung ohne Beeinträchtigung des Gesamtprojektplans arbeiten. „Jede Herausforderung wurde dokumentiert und eine Maßnahmenliste genau befolgt, bis diese gelöst war“, erklärt Juha Kiukas.

Gut umgesetztes Projekt und gründlich geplantes Netzwerk

Als Ergebnis des gründlichen Planungs-, Umsetzungs- sowie Prüfprozesses und der reibungslosen und professionellen Zusammenarbeit mit dem Projektteam von Kamstrup konnte das KSOY-Projekt früher als geplant abgeschlossen werden. „Das Projekt konnte früher als erwartet beendet werden und der Kunde ist mit den Ergebnissen zufrieden“, betont Juha Kiukas.

Jetzt, in der Servicebetriebsphase, können Empower und seine Kunden die Vorteile des erfolgreich umgesetzten Projekts nutzen. Laut Juha Kiukas arbeitet das neue System auf einem gleichbleibend hohen Leistungsniveau:

„Vor dem Projekt war ich persönlich skeptisch gegenüber der Leistung der Funkkommunikation. Jetzt kann ich sagen, dass sie sehr zuverlässig funktioniert. Da das Funkkommunikationsnetz äußerst gründlich geplant wurde, arbeitet das System auf einer sehr hohen SLA-Stufe.“

Heute bereits an die Zukunft denken
Die heutige Hauptrolle von Kamstrup im KSOY-Projekt ist die Betreuung bei System-Updates oder bei Service-Problemen, die Empower nicht lösen kann.

Jedoch gab es auch Gespräche mit Empower und KSOY über das System hinsichtlich künftiger Anforderungen sowie Möglichkeiten, um einen maximalen Nutzen aus der Investition zu ziehen.

Dazu gehören Leistungsmerkmale und Funktionen der nächsten Generation von Lösungen, Niederspannungs-Netzmanagement, die effizientere Nutzung wechselseitiger Kommunikation wie beispielsweise für neue Dienstleistungen und die Verwendung von Kamstrup-Datenlogggern zur Aufzeichnung von Momentwerten aus dem Netz.

Über das Projekt
Kunde: Empower IM Oy und KSOY
Messpunkte: 65.000 Stromzähler (VisionAir/382M)
Projektabwicklung: Projektmanagement, Planung, IT-Installation, Systemintegration und Betreuung, Aufbau eines Funknetzes und Störungsbeseitigung.
Projektzeitraum: Juni 2010 bis August 2014
Die Installation der Zähler wurde von einem externen Auftragnehmer durchgeführt.