Intelligente Wasserlösungen ermöglichen Energieeinsparung von bis zu 15 %

Skanderborg Utility, Dänemark

Skanderborg Utility kommt durch Smart Metering seinen Modernisierungszielen näher

Gewinnsteigerung mit Kamstrup-Zählern

Skanderborg Utility, städtischer Wasserversorger und Abwassermanagement-Unternehmen in Dänemark, verfolgt eine ambitionierte Vision: bis 2017 will das Unternehmen der modernste Wasserversorger des Landes sein.

Um dieses Ziel zu erreichen, entwickelte das Unternehmen neue Prozesse. Dabei wurde die Effizienz des Alltagsgeschäfts verbessert und zeitgleich diese strategische Vision unterstützt. Zusätzlich legt das Versorgungsunternehmen einen wesentlichen Schwerpunkt darauf, seinen Kunden den besten Service zu bieten. Ein logischer erster Schritt in diesem Prozess bestand demzufolge darin, in intelligente Wasserzähler von Kamstrup zu investieren.

Kosten-Nutzen-Analyse zeigt deutliche Kostensenkungen

Im Vorfeld dieser Entscheidung führte Skanderborg Utility eine detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse für Wasserzählerlösungen durch. Dabei wurden mechanische Zähler mit intelligenten, statischen Zählern verglichen. Wie bei jedem Zähleraustausch sind die Installationskosten für beide Zählertypen gleich.

Der wesentliche Unterschied bei den Kosten für die beiden Zähler liegt in den Ausgaben für die Erstanschaffung sowie den Betriebskosten. Statische Zähler verursachen zwar höhere Anschaffungskosten, können jedoch dazu beitragen, die Betriebskosten deutlich zu senken. Da die Betriebskosten jährlich anfallen, sind die intelligenten Zähler eine bessere langfristige Investition für das Versorgungsunternehmen.

„Trotz eines höheren Preises pro Wasserzähler sparen wir langfristig gesehen Geld“, erklärt Jens Bastrup, CEO von Skanderborg Utility. „Die Einsparungen ergeben sich in erster Linie durch die Datenerfassung und längere Lebensdauer des Wasserzählers. Das verringert wiederum die Kosten für den Austausch der Zähler.“

„Die Datenerfassung in Echtzeit bietet eine bessere Übersicht über den Wasserverbrauch. So können wir die Versorgung optimieren und den Energieverbrauch und damit auch die CO2-Emissionen senken. Insgesamt gelang es uns, den Energieverbrauch unseres größten Wasserwerks um 15 Prozent zu senken. Auf nationaler Ebene entspricht die Gesamtersparnis dem Energieverbrauch einer mittelgroßen dänischen Stadt wie Skive“,

so Jens Bastrup, CEO von Skanderborg Utility.

Nachteile von herkömmlichen Wasserzählern

Bisher war Skanderborg Utility darauf angewiesen, dass die Kunden ihre Wasserverbrauchsdaten selbst korrekt und rechtzeitig melden. Daraus ergaben sich viele Fehlerquellen. Zudem bot diese Methode der Datenerfassung in Bezug auf Wasserverbrauch und -verluste keine ausreichenden Informationen. Diese sind jedoch notwendig, um die Betriebseffizienz zu evaluieren und zu optimieren.

Datentransparenz durch Zählerfernauslesung

Die Daten von den intelligenten Wasserzählern des Typs MULTICAL® 21 werden per Drive-by-Funktechnik ausgelesen. Dieses Verfahren bietet dem Unternehmen mehrere Vorteile. Somit ist es beispielsweise nicht mehr darauf angewiesen, dass die Verbraucher den Zähler richtig ablesen. Außerdem müssen die Kunden nicht gestört werden, um die Verbrauchsdaten zu erhalten. Wenn Skanderborg Utility nun Verbrauchsdaten benötigt, genügt es, einfach am jeweiligen Gebäude vorbeizufahren.

Die Daten werden dann automatisch erfasst und an die Abrechnungs-Software übermittelt.

Mit dieser Lösung spart das Unternehmen viel Zeit und Geld. Darüber hinaus sind die erfassten Daten detaillierter als der Verbraucher sie je übermitteln könnte. Sie umfassen Informationen zu Leckagen, Rohrbrüchen sowie den maximalen und minimalen Durchflussmengen. Anhand dieser Informationen kann Skanderborg Utility das Verbraucherverhalten hinsichtlich der Wassernutzung nachvollziehen und sich somit für die Zukunft wappnen.

„Smart Metering unterstützt uns bei einem für uns sehr wichtigen Punkt, der Kundenzufriedenheit. Wir können unseren Kunden helfen, Leckagen zu identifizieren, damit sie ihren Wasserverbrauch senken und Geld sparen“, betont Bastrup.

Gemeinsam mit Kamstrup untersuchte Skanderborg Utility Möglichkeiten zur Maximierung der Nutzung der per Smart Metering erfassten Daten – sowohl in Bezug auf die Kundenzufriedenheit als auch auf eine verbesserte Leistung. Von dieser Lösung profitierte somit nicht nur Skanderborg Utility, sondern auch die Verbraucher und die Umwelt.

„Wir können unseren Kunden helfen, Leckagen zu identifizieren, damit sie ihren Wasserverbrauch senken und Geld sparen“

Die Fakten

Kunde: Skanderborg Utility

Messpunkte: 6.000

Lösung: MULTICAL® 21

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