Hochwertigen Daten liefern detaillierten Überblick und optimieren den Betrieb

Zählerablesung per Funk

Elektronische Wasserzähler liefern genaue Informationen über den Wasserverbrauch

Der Wasserzweckverband Warndt im Saarland berichtet von einem erfolgreichen Pilotprojekt mit drahtlosen Wasserzählern.

Anfang des Jahres 2014 wurden im Rahmen eines Pilotprojektes 300 elektronische Wasserzähler mit Funk-Auslesung von Kamstrup installiert. Die Erfahrungen mit diesen hochwertigen Produkten sind sehr gut. Betriebsleiter Hermann Schon geht davon aus, dass solche Zähler künftig auch bei anderen Projekten zum Einsatz kommen werden.

Die neuen elektronischen Wasserzähler ersetzen die mechanischen Zähler, optimieren den Wasserwerksbetrieb und bieten den Verbrauchern einen besseren Service.

Der große Unterschied zu früher ist, dass die Zähler nun per Funk ausgelesen werden, wodurch sich die Auslesezeit auf 1½ Stunden reduziert. Das manuelle Ablesen der mechanischen Zähler war ein sehr zeitaufwändiger Prozess, der darüber hinaus nur ein sehr grobes Bild des gesamten jährlichen Wasserverbrauchs bot.

Mit den elektronischen Wasserzählern können Monatsverbräuche in den einzelnen Haushalten mit den Förderzahlen verglichen und damit genauere Daten ausgewiesen werden. Dies ist auch während des Jahres möglich, was zum Beispiel für den Halbjahresbericht sehr hilfreich ist.

Stephanie Bruckart, die für Verbrauchsabrechnung und Zählerauslesung zuständig ist, erklärt: „Die elektronischen Wasserzähler haben große Vorteile in Bezug auf die Digitalisierung des ganzen Wasserwerkbetriebes. Zum Beispiel können wir mithilfe des Datenloggers des Zählers Leckagen entdecken. Die Datenqualität und die Datendichte, die wir aus den Zählern mittels Fernauslesung schöpfen, sind erheblich besser und genauer als bei den mechanischen Zählern.“

„Datenqualität und Datendichte, die wir mittels Fernauslesung erhalten, sind wesentlich besser als bei mechanischen Zählern.“

Hermann Schon, Betriebsleiter

Deutliche Kosteneinsparungen

Zwei Rohrbrüche per Funk entdeckt

Die elektronische Datenerfassung bedeutet eine erhebliche Einsparung von Verwaltungskosten für den Wasserzweckverband. Die Zählerdaten in elektronischer Form können direkt in das Abrechnungssystem eingespeist werden. Laut der Betriebsleitung schätzen auch Kunden diese neue Technologie: „Bereits in den ersten Monaten wurden in zwei Fällen ungewöhnlich hohe Wasserverbräuche in Haushalten festgestellt und konnten schnell behoben werden.

Hätte man das erst bei der Jahresauslesung entdeckt, wären die Wassergebühren für die betroffenen Familien sehr viel höher gewesen,“ sagt Hermann Schon und schlussfolgert aus seinen ersten Erfahrungen: „Es gibt viele nicht monetäre oder zumindest nicht errechenbare Vorteile beim Einsatz elektronischer Zähler, die wir auch mit in Betracht ziehen müssen. Allein die Tatsache, dass die neuen Zähler wegen der Ultraschall-Messtechnologie nur alle 15 Jahre ausgetauscht werden müssen, anstatt alle sechs Jahre, wird sich in Zukunft positiv auf die Bilanz auswirken.

Wir freuen uns, dass wir künftig monatlich Auslesungen durchführen können und zwar mit viel weniger Arbeitsaufwand als zuvor. Dadurch bekommen wir ab sofort ein sehr genaues Bild von der Abnehmerseite. Dies ist für unseren Kundenservice wichtig und hilft uns auch, das Leitungsnetz stets in optimalem Zustand zu halten. Nur so können wir weiterhin zuverlässige Wasserversorgung gewährleisten.“

Völklingen-Ludweiler, Saarland, Deutschland

Kunde: Wasserzweckverband Warndt
Insgesamt 17.000 Kunden mit 6.000 Hausanschlüssen

Ein Pilotprojekt mit 300 elektronischen Wasserzählern und Funk-Auslesung.
Zeitrahmen: Die Installation wurde im März 2014 beendet

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