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Grüne Datenbringung

Energie Steiermark, Graz, Österreich

Steirische Beständigkeit – Vorreiter in Sachen Fernauslesung trifft auf dänische Innovation

Im Herzen der grünen Mark befindet sich die Energie Steiermark, langjähriger Kunde von Kamstrup im Wärmebereich. 1998/99 hat der Energieversorger erstmalig Wärmezähler von Kamstrup getestet. In einem einjährigen Versuchsprojekt konnte sich der dänische Hersteller für Lösungen im Bereich der Energie- und Wassermessung beweisen. Mittlerweile hat die Energie Steiermark bei Dimensionen bis DN 150 Kamstrup-Zähler im Einsatz. „Vor allem schätzen wir die lösungsorientierte Herangehensweise von Kamstrup und den direkten Zugang zur Zentrale in Dänemark“, so Wolfgang Fink, Teamleiter Metering.

Wissenswertes über die Energie Steiermark
Die Energie Steiermark fokussiert sich als eines der größten Dienstleistungsunternehmen Österreichs auf den Schwerpunkt Energie-Effizienz und innovative Service-Angebote in den Bereichen Strom, Erdgas, Wärme und Mobilität.

In der Strom-Erzeugung setzt das Unternehmen ausschließlich auf erneuerbare Energie aus Wasser, Wind und  Sonne. 

Die Energie Steiermark betreibt in mehr als 20 steirischen Gemeinden Fernwärmenetze. Der Anteil an erneuerbaren Energien und industrieller Abwärme liegt in den regionalen Fernwärmenetzen bereits deutlich über 50 %. Damit erfüllt das Unternehmen jetzt schon die EU-Effizienzrichtlinien und der Anteil an „grüner“ Fernwärme soll in den nächsten Jahren noch weiter gesteigert werden.

Im Großraum Graz wurde das zukunftsweisende Projekt „Fernwärme Graz 2020/30“ gestartet, um die Herausforderungen in der Wärmeversorgung einer Landeshauptstadt ganzheitlich zu lösen und auch hier die Wärmewende zu schaffen.

Die Energie Steiermark ist über Österreich hinaus im Fernwärmegeschäft tätig.

Neben einer Beteiligung in Tschechien ist das Unternehmen nunmehr zum zweitgrößten Wärmelieferanten der Slowakei aufgestiegen. Die STEFE SK als 100%-Tochter beliefert über ihre 8 Tochterfirmen 17 slowakische Städte mit Fernwärme.

Ein Allrounder – Energie bereitstellen und Qualität sicherstellen
Das Unternehmen stellt nicht nur Energie bereit, sondern hat auch eine hausinterne akkreditiere Prüfstelle für Wärmezähler. Dort werden nicht nur für den Eigenbedarf Qualitätsprüfungen und Eichungen vorgenommen, sondern auch externe Prüfungen für Geräte bis DN 100 durchgeführt. Ein Qualitätsprodukt ist wichtig, daher werden auch 10 % der Gesamtlieferung einer Eingangsprüfung unterzogen. Die Prüfanlage war ursprünglich für 1.500 Zähler pro Jahr konzipiert. Mittlerweile werden bereits 5.000 bis 6.000 Nacheichungen und rd. 500 Qualitätsprüfungen pro Jahr durchgeführt.

"Vor allem schätzen wir die lösungsorientierte Herangehensweise von Kamstrup und den direkten Zugang zur Zentrale in Dänemark"

Wolfgang Fink, Teamleiter Metering, Energie Steiermark Wärme GmbH

Vorreiter in Sachen Fernauslesung
Im Bereich der Fernauslesung ist der steirische Energieversorger Vorreiter. „In erster Linie wollten wir innovativ sein. Zudem war es uns ein Anliegen alle Zählerstände automatisiert ins System zu bekommen“, erklärt Wolfgang Fink die Beweggründe, warum er sich sehr früh für eine Funklösung entschieden hat. Bereits 2003 konnte die Energie Steiermark bei 40 bis 50 Anlagen die Zähler mittels Funk im Drive-By Modus auszulesen. Ein zusätzlicher Grund für diesen Schritt waren die Schwierigkeiten mit der manuellen Ablesung. Anfangs wurden Ableser für diese Tätigkeit eingesetzt. Im nächsten Schritt setze das Unternehmen Ablesekarten ein. „Dabei belief sich die Rücklaufquote auf ca. 30 % und die übermittelten Werte stimmten häufig nicht“, spricht Wolfgang Fink aus seinem Erfahrungsschatz. 
Mittlerweile ist Funk bereits ganzflächig mit ungefähr 12.000 Zählern bei einer Ausleseperformance von > 99 % im Einsatz. Ungefähr 500 Zähler befinden sich bereits im GSM-Betrieb zur Fernauslesung.
„Das Gesamtpaket passt“, so das Resümee von Wolfgang Fink. 

„Grüne Datenbringung“ in der grünen Mark
Im Süden von Graz werden ungefähr 150 Anlagen monatlich per „E -VW-Up“ erfasst – auch „grüne Datenbringung“ genannt. Im städtischen Bereich sind E-Bikes für die Zählerauslesung geplant, womit die E-Mobilität weiter ausgebaut wird.
Zeit- und damit auch Kostenersparnis
Im Versorgungsgebiet der Weststeiermark dauerte die Ablesung früher zwei Tage, wofür heute nur noch vier Stunden aufgewandt werden. Neben exakten Messdaten bietet man den Kunden auch ein zusätzliches Service, indem man über Unregelmäßigkeiten oder eventuelle Einsparungspotentiale informieren kann. „Mit der Steigerung der Datenqualität und –frequenz können wir dem Kunden anschaulich seine Gewohnheiten präsentieren und mögliche Einsparpotenziale identifizieren“, ergänzt Wolfgang Fink.

Unterschiedliche Abrechnungsmodelle
Auf den jeweiligen Kunden zugeschnitten, hat die Energie Steiermark unterschiedliche Abrechnungsmodelle im Einsatz. So wird im Contracting-Bereich zwei Mal jährlich ausgelesen, bei Tarifkunden einmal jährlich und ungefähr 500 bis 600 Groß- und Kettenkunden erhalten eine monatliche Abrechnung.

Netzoptimierung und steigende Service-Qualität 
Ein wichtiges Thema in der Wärmemessung ist es, Netze zu optimieren. Eine reduzierte Rücklauftemperatur bedeutet weniger Wärmeverlust und Einsparung im Pumpstrom. Seit 2015 sieht sich der Energieversorger die Monatskunden im Detail an.
Dabei handelt es sich oft um Anlagen mit defekten Regelungen und einer hohen Rücklauftemperatur, die häufig aber nicht bekannt ist. Die Energie Steiermark berät monatlich rund 30 Kunden, bei denen es Auffälligkeiten gibt. In 80 % aller Fälle sind die Regelungen defekt oder es liegen Wartungsfehler vor. 

Über die Grenzen hinaus 
Des Weiteren hat der Energieversorger ein Tochterunternehmen in der Slowakei. Dort kommen die Kommunikationsschnittstellen wie Funk, RS 232 im Wohnbau oder M-Bus im Fernwärmenetz zum Einsatz. Auch in den slowakischen Netzen der Energie Steiermark sind ausschließlich Kamstrup-Zähler in Verwendung, davon ca. 5.000 bis 6.000, die als Hauptzähler Anwendung finden.

Ausblick

In fünf bis sechs Jahren soll die gesamte Auslesung auf fixe Netzwerke (GSM/GPRS) umgestellt sein. „Für die richtige Positionierung der Router ist sehr viel Erfahrung notwendig“, erklärt Wolfgang Fink. In weiterer Zukunft ist für den Teamleiter Metering eine Multi Utility-Lösung gemeinsam mit dem Strombereich gut vorstellbar. Wolfgang Fink selbst ist im Unternehmen bereits eine „steirische Eiche“ – schon seit 1984/85 befasst er sich mit Wärmezählern. Und seine Ziele sind hoch: „Bevor ich in Pension gehe, möchte ich alle Zähler per Knopfdruck auslesbar haben."

„Mit der Steigerung der Datenqualität und –frequenz können wir dem Kunden anschaulich seine Gewohnheiten präsentieren und mögliche Einsparpotenziale identifizieren.“ 

– Wolfgang Fink, Teamleiter Metering, 

   Energie Steiermark Wärme GmbH

Fakten:
Gesamtes Kamstrup Wärmezähler-Portfolio seit 1998/99

Kontakt:

Energie Steiermark Wärme GmbH
Wolfgang Fink
Teamleiter Metering
Tel.: +43 316 9000-51105
Mail: wolfgang.fink@e-steiermark.com

Kamstrup Austria GmbH
DI (FH) Hans Peter Gremel
Vertriebsingenieur
+43 1 9073 666 - DW 30

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