Wir ermöglichen dem Kunden Einsparungen und gewährleisten ein optimales Fernwärmesystem

Optimierung der Wärmeenergie

Robuster Wärmezähler für Großkunden

Niels Ladefoged, Technischer Mitarbeiter der Stadtwerke Viborg in Dänemark, ist der lebende Beweis, dass es stets eine bessere Lösung gibt. Er arbeitet seit Jahren aktiv an der ständigen Weiterentwicklung von Kamstrup-Produkten mit. Niels Ladefoged ist Servicetechniker eines Zählerparks bestehend aus 7.838 Installationen und verfügt zudem über 25 Jahre relevante Fachkenntnisse. Seit 1996 ist er für die Stadtwerke Viborg tätig. Im Jahre 2000 legte Niels Ladefoged den Grundstein für die umfassende Auswechslung des Zählerparks – ein Projekt, das Kamstrup ins Spiel brachte.

Großverbraucher verdienen zusätzlichen Service
Deshalb gehörten die Stadtwerke Viborg auch zu den ersten,


die 2009 den neuesten Wärmezähler von Kamstrup, den MULTICAL 801, bei ihren Großkunden installierten.

Der MULTICAL 801 zeichnet sich als den widerstandsfähigsten Wärmezähler auf dem Markt aus. Er ist in Funktion und Design speziell auf die höchsten Ansprüche in Gewerbe und Industrie zugeschnitten.

„Der MULTICAL 801 ist genau das Richtige für unsere Großverbraucher“, meint Niels Ladefoged. „Diese Kunden verfügen oft über eine vollständige Gebäudeautomatisierung und müssen ihre Kosten monatlich abrechnen. Das System kann dabei den Wärmezähler und somit den Verbrauch ideal automatisch mit einbeziehen. Da der Zähler die Möglichkeit zweier Kommunikationsformen bietet, können sowohl der Kunde als auch wir die Daten auslesen,

selbst wenn der Kunde via LON zu CTS und wir via Funk auslesen.“

Außerdem ist das Display beleuchtet, ein kleines Detail, das von Niels Ladefoged hoch gelobt wird: „Bei den meisten Zählerplatzierungen ist diese Funktion von großem Vorteil. Der MULTICAL 801 ist die perfekte Lösung für unsere Großkunden.“

Energieberatung
Von den 14 Angestellten der Stadtwerke Viborg sind zwei mit Energieberatung befasst, in die hauptsächlich Daten der Wärmezahler einfließen. In Viborg werden die Zähler monatlich ausgelesen. Bei Änderungen der Verbrauchsdaten erhält der betreffende Kunde ein schriftliches Angebot bezüglich einer Energieberatung.


„Wenn wir die Rücklauftemperatur um nur einen Grad herabsetzen können, dann erreichen wir eine jährliche Einsparung von fast 30.000 Euro.“

Niels Ladefoged, Servicetechniker bei den Stadtwerken Viborg

 

Sämtliche Eigenschaften des Zählers genutzt

Eine umfassende Datenanalyse gewährleistet eine bessere Abweichungserfassung und Minimierung von Verlusten im Netz.

Viborg gehört zu jenen Stadtwerken, die sämtliche Funktionen der Zähler ausnutzen. Der Grund ist einfach: Je mehr Werte analysiert werden, umso schneller und effektiver lassen sich Abweichungen feststellen und Verluste im Netz reduzieren. Alle Zähler in privaten Haushalten sind deshalb mit Stundendatenloggern ausgestattet. Verbrauchsdaten können auf die Stunde genau erfasst und analysiert werden.

Tarifierung sorgt für Ersparnisse
Das Ziel lautet, Einsparungen zu realisieren, sowohl im Betrieb als auch bei den Verbrauchern. Und weil die Stadtwerke Viborg beschlossen haben, dass sämtliche auferlegten Energieeinsparungen im eigenen Netz erzielt werden sollen, muss das gesamte System effizienter gestaltet werden.

Seit einigen Jahren wird die Tariffunktion der Zähler dazu verwendet, die Rücklauftemperatur als finanziellen Anreiz einzusetzen. Dies


hat nicht nur Auswirkung auf das Energiebewusstsein  und die Finanzen der Kunden, sondern auch auf den Betrieb des Versorgungsunternehmens. „Wenn wir die Rücklauftemperatur um nur einen Grad herabsetzen, erreichen wir eine jährliche Einsparung von fast 30.000 Euro“, erklärt Niels Ladefoged und ergänzt mit einem Beispiel eines Großkunden, der eine Nachzahlung von 240.000 Euro wegen eines zu niedrigen Delta T-Wertes leisten musste, aber zwei Jahre später nach Optimierung seiner Heizanlagen 107.000 Euro zurückbekommen habe.

Eigenes Funknetzwerk
Die Stadtwerke Viborg verfügen über eine große Menge an Verbrauchsdaten, weil die meisten Zähler im Netz mit Funkmodulen ausgerüstet sind und über das eigene Funknetzwerk des Versorgungsunternehmens ausgelesen werden. „Ursprünglich gab es ein Telefonmodem im jeweiligen Zähler, aber die Abhängigkeit vom Telefonanbieter erwies sich oft als problematisch.

Heute haben wir unser eigenes auf Funk basierendes Netzwerk.“

Die Software zur Ablesung der Wärmezähler, welche im Funknetzwerk integriert sind, befindet sich auf den Servern der Stadtwerke Viborg, die das System selbst verwalten. „Ich habe damals selbst die Implementierung geleitet. Ein spannender, aber auch zeitaufwändiger Prozess“, sagt Niels Ladefoged. „Wir erweitern das System laufend, und es ist daher nur sinnvoll, dass wir dem Betrieb selbst verwalten. Wenn die Zähler erst eingetrimmt sind, läuft alles automatisch und wir brauchen nicht einzugreifen.“

Die Zukunft ist nachhaltig

Die Stadtwerke Viborg erhalten zurzeit ihre ganze Wärmeenergie von Viborg Kraftvarme A/S (Viborg KWK), aber für die Zukunft gibt es neue Pläne. Eine Anlage zur Müllverbrennung befindet sich in Planung und wird voraussichtlich 50 % des Wärmevertriebs der Stadtwerke Viborgs produzieren können.

Stadtwerke Viborg, Dänemark

Jährlicher Wärmeabsatz ca. 200.000 MWh

Verteilungsnetz von 293 km
7838 Installationen
Ca. 500 Groß- / Industriekunden

Projekt:

- Gesamterneuerung des Wärmezählerparks
- Wärmezähler MULTICAL 801, MULTICAL 601, MULTICAL CDE
- Funkbasiertes Auslesen aller Wärmezähler
- Betrieb unter Leitung der Stadtwerke Viborg

Zeitrahmen: 2000 und 2009

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